
David Gorodensky
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Der Kriegsherr der Burg von Grodno aus dem frühen 14. Jahrhundert, über ihn gibt es nur wenige historische Informationen, aber zahlreiche Mythen. Gerade das macht ihn für den Künstler interessant. Tatsache ist: Er kämpfte gegen die Kreuzritter und verbrachte sein ganzes Leben in Schlachten. Er ist eine bedeutende Figur für Grodno. Einer der Mythen, die historisch nicht bestätigt ist, erzählt, dass er in diesem Kampf seine gesamte Familie verloren hat. In der Skulptur ist er ein erschöpfter Krieger, der zu einem endlosen Krieg verurteilt ist. Die Formgebung und Stilisierung orientieren sich an mittelalterlichen Bildwelten und zwar möglichst geschlossen, ohne übermäßige Detailfülle. In gewisser Weise ist er ein biblischer David, aber David der Grodnoer Erde. Dieses Werk wurde zum Vorbild für das große Denkmal, das 2018 in Grodno errichtet wurde.